Hiroshima und die Nachwehen

Okinamiyaki

 In Hiroshima gibt es eine Handvoll Sehenswürdigkeiten, beispielsweise der Memorial Park mit einer unvorstellbaren, unbeschreiblich traurigen Ausstellung zur Explosion der Atombombe im Jahre 1945. Nahe der Stadt steht ein Wassertempel und der Park soll auch ganz schön sein, doch an Anstrengung ist nicht zu denken, da Sake und Bier die Kontrolle über unsere Beine übernommen haben. So gehen wir wieder essen: Wir öffnen eine Türe, von der wir annehmen, dass sie zu einem Restaurant führt. Drinnen steht auch schon die Köchin, winkt uns herein und begrüsst uns in passablem Englisch. Als sie erfährt, dass es unser erstes Okinamiyaki ist, erklärt sie jeden Schritt und gibt jeder Zutat den Namen. Okinamiyaki besteht aus gebratenen Sobanudeln mit Kohl, Eiern und Meeresfrüchten. Die Variante hier in Hiroshima wird anderswo in Japan Hiroshimayaki genannt, da normalerweise keine Nudeln darin verwendet werden. Einfach ein perfektes Katerfrühstück. Alles in allem haben wir von Hiroshima touristisch gesprochen nicht viel gesehen, doch die japanische Küche besser kennengelernt. >>> Mehr Bilder